Ak
tio
nen

Aktionen

Ein Überblick über Veranstaltungen, Kurse und sonstige Aktivitäten, die über die Jahre
von den rheumadocs ins Leben gerufen wurden.
Sei beim nächsten Mal auch dabei!

Fellowmeeting

 

Einmal im Jahr – traditionell am zweiten Wochenende im Januar – treffen wir rheumadocs uns zum gemeinsamen Fellowmeeting in Nürnberg.

An zwei Tagen stellen wir uns aktuellen Themen der Rheumatologie und den Bereichen „Innovation und Education“. In open space Workshops erarbeiten wir Konzepte zur aktiven Gestaltung der klinischen Rheumatologie und Ausbildung und diskutieren Zukunftsmöglichkeiten, immer auch mit Beiträgen von eingeladenen Rednern.

Im zweiten Teil geht es praktischer zu. In hands on-Kursen werden praktische Skills des klinischen und wissenschaftlichen Alltags
vermittelt und geübt. Ob Gelenkuntersuchung, Ultraschall oder
„how to read a paper“ – für jeden ist etwas dabei.

Damit auch das Networking nicht zu kurz kommt, lassen wir uns immer
ein abwechslungsreiches Abendprogramm einfallen, gefolgt vom sonntäglichen Frühsport.

 

Es lohnt sich!

2021 mussten wir auf ein virtuelles Format ausweichen – über die zahlreichen Teilnehmer und angeregten Gesprächen bis zum Schluss (und darüber hinaus) haben wir uns sehr gefreut und fanden es eine gelungene Veranstaltung.

Das nächste Fellowmeeting möchten wir dennoch, wenn irgendwie möglich, gerne wieder mit euch in Nürnberg verbringen. Daher müssen wir im Hintergrund aber aktuell noch ein wenig jonglieren und halten euch mit Infos zu Termin etc. auf dem Laufenden.

DGRh-Kongress

 

Bereits vor unserem Übergang von den rheumadocs als unabhängigem Verein in die Arbeitsgemeinschaft Junge Rheumatologie waren wir auf dem DGRh regelmäßig mit einem Stand im Rheumahaus vertreten. Es ist Treffpunkt für bekannte Gesichter und Anlaufstelle für alle, die uns neu kennenlernen möchten.

Noch besser gelingt das natürlich auf unserer jährlichen Session, die wir mit Vorträgen zu unseren Kernthemen füllen und auf denen oft rege Diskussionen entstehen. Den Austausch führen wir auch auf der Donnerstag stattfindenden AGJR-Abendveranstaltung fort.

Speakerstraining

 

Präsentationen sind ein wichtiger Bestandteil der klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit. Wie oft leiden wir jedoch unter trockenen, schlecht strukturierten und unverständlichen Vorträgen?

Um das zu vermeiden, veranstalten wir jedes Jahr ein Speakerstraining, welches wir aufgrund des begeisterten Feedbacks inzwischen sogar auf ein komplettes Wochenende erweitert haben. Hier geht es darum, frei zu reden, Lampenfieber abzubauen, Präsentationen zu strukturieren und in besonderer Atmosphäre zu üben.

 

Hier seht ihr unsere diesjährige Teilnehmergruppe in Hamburg…

<<

Das nächste Speakerstraining wird im Juli 2021 stattfinden – genaues Datum folgt.

Außerdem planen wir aktuell für euch noch weitere Fortbildungsformate, die euch zentrale Fähigkeiten für euren Alltag näher bringen. Unter anderem soll es dabei um (digitale) Wissenschaftskommunikation gehen – ein allseits präsentes und immer wichtiger werdendes Thema. Haltet Ausschau nach weiteren Infos – vermutlich wird das ganze im Herbst 2021 starten.

Arbeitstreffen

 

Zweimal im Jahr treffen sich alle rheumadocs, die sich in besonderem Maße an der Weiterenwicklung der AGJR beteiligen. Dabei werden aktuelle Aufgaben und Chancen für den rheumatologischen Nachwuchs diskutiert, Ideen ausgestaltet und Projekte geplant.

Neben den üblichen Verdächtigen ist das auch eine hervorragende Möglichkeit für alle, die neu dabei sind und in die Projektarbeit mal reinschnuppern möchten. Wir freuen uns über jeden mit Interesse – und gerne könnt ihr auch eure eigenen Punkte zur Agenda beisteuern!

Die Arbeitstreffen in 2021 finden am 24.-25.04. und 16.-17.10. statt.

AGJR Wissenschafts- und Lehrpreise

 

Ein besonderes Anliegen ist uns seit jeher, die Nachwuchs-Rheumatologen in Deutschland im Hinblick auf ihre Forschung und klinische Aus- und Weiterbildung zu fördern.

Daher haben wir 2019 je einen Wissenschafts- und Lehrpreis ins Leben gerufen, die einerseits herausragende Forschungsarbeiten junger Rheumatologen und andererseits besonderes Engagement für Aus- und Weiterbildung sichtbar machen und würdigen sollen.

Seit 2020 schreiben wir statt der initialen zwei sogar vier Preise auf, um klinische und Grundlagenforschung bzw. studentische Lehre und Weiterbildung je mit einer eigenen Kategorie abbilden zu können.

Gewinner 2020
 

Der Preis Klinische Wissenschaft geht an:

Dr. med. David Simon (Universitätsklinikum Erlangen) – für die ArbeitStructural Entheseal Lesions in Patients With Psoriasis Are Associated With an Increased Risk of Progression to Psoriatic Arthritis“.
Bei Psoriasis-Patienten ohne klinischen Hinweis auf eine PsA können ausgeprägte strukturelle Veränderungen auftreten und stellen dann einen Schlüsselbefund dar. Jedoch war bisher unklar, ob Psoriasis Patienten mit solchen Läsionen ein höheres Risiko haben, an einer PsA zu erkranken. In dieser Arbeit konnte anhand einer prospektiven Kohortenstudie unter Verwendung hochauflösender in-vivo Bildgebung eine Assoziation mit einer späteren PsA nachgewiesen werden. Diese Befunde untermauern das Konzept der Mechanoinflammation und der tiefen Köbnerisierung und zeigen zugleich, dass das Vorhandensein struktureller osteoproliferativer Veränderungen den Beginn einer klinischen Gelenkerkrankung vorhersagt. Auf der Grundlage dieser Daten erscheinen Interventionen mit hoher Wirksamkeit bei der Kontrolle der enthesealen Inflammation als besonders wertvolle Strategie, um den Ausbruch einer PsA bei Psoriasis-Patienten frühzeitig zu unterbinden.

 

Der Preis Grundlagenforschung geht an:

Maria Sokolova, M.D. (Universitätsklinikum Erlangen)für die Arbeit „Auswahl an Serummarkern zur Bestimmung der systemischen Inflammation, unabhängig vom C-reaktiven Protein, in Bezug auf Haut-, Enthesitis- und Gelenk-Manifestation in Psoriasis-Arthritis“.
Das Ziel dieser Arbeit war es mögliche CRP-unabhängige Serummarker im Rahmen der Psoriasis-Arthritis (PsA) zu ermitteln und zu analysieren, wie sich diese abhängig von der jeweiligen symptomatischen Ausprägung verhalten. In einer Vor-Analyse wurde beim Vergleich von gesunden Spendern und PsA-Patienten fünf Biomarker gefunden: β-Defensin 2, Lipocalin 2, Interleukin-8, Calprotectin und IL-22. Im Anschluss daran wurden diese Biomarker mit Hinblick auf die verschiedenen klinischen Manifestationen der PsA untersucht: ausschließlich Hautmanifestation, Enthesitis und Arthritis ohne Haut- oder Enthesitis-Beteiligung. Das Biomarker-Profil spiegelte das Erkrankungsbild wider und die Serummarker-Werte zeigten sich nach 6 Monaten der Biologika-Behandlung reduziert.

 

Der Preis Bereich Weiterbildung geht an:

Prof. Dr. med. Denis Poddubnyy (Charité – Universitätsmedizin Berlin) – Bei dem Projekt handelt es sich eine von der Assessment of Spondyloarthritis International Society (ASAS) unterstütze Initiative zur Entwicklung einer interaktiven Fallbibliothek „ASAS Online Case Library“. Die Bibliothek beinhaltet eine Reihe sorgfältig ausgewählter klinischer Fälle, die das gesamte Spektrum der axialen Spondyloarthritis und der häufigsten Differentialdiagnosen repräsentieren. Für alle vorgestellten Fälle wird die Bildgebung im Zusammenhang mit den klinischen Befunden und den Laborbefunden diskutiert.
Die ASAS Case Library wird kostenlos für die Fort- und Ausbildungszwecke angeboten.

 

Der Preis Studentische Lehre geht an:

Dr. med. Johannes Knitza, MHBA (Universitätsklinikum Erlangen) – Zusammen mit Erlanger Kollegen etablierte er ein Wahlpflichtfach für muskuloskelettale Sonographie, das sich an Medizinstudenten aus der Vorklinik richtet. Hierdurch wird versucht die große Nachfrage nach praktischen Übungen zu befriedigen, gelerntes Wissen anzuwenden, zu festigen und frühzeitig Interesse für das Fach Rheumatologie zu wecken. Um eine didaktisch wertvolle Unterstützung zu dieser Präsenzveranstaltung herzustellen, wurden in Kooperation mit der EULAR (european league against rheumatism) Online-Ultraschalllernmodule erstellt. Diese ermöglichen die Vor- und Nachbereitung von Untersuchungsübungen und bieten während der Übungen konkrete Orientierungshilfen.

Gewinner 2019
 

Der Wissenschaftspreis geht an:

Dr. med. Markus Zeisbrich (Uniklinik Freiburg)

© DGRh / Thomas Hauss

für die Arbeit „Hypermetabolic macrophages in rheumatoid arthritis and coronary artery disease due to glycogen synthase kinase 3b inactivation“.
Darin befasst er sich mit dem Immunmetabolismus von Makrophagen. Hierbei fanden er und seine Kollegen heraus, dass Makrophagen von Patienten mit rheumatoider Arthritis ebenso wie von Patienten mit koronarer Herzkrankheit einen gesteigerten mitochondrialen Sauerstoff-Verbrauch und daraus folgend die Produktion von destruktiven Enzymen aufweisen. Diese können atherosklerotische Plaques destabilisieren. Getriggert wird das Ganze durch eine Deaktivierung der Glykogen Synthase Kinase 3b. Herr Zeisbrich ist damit dem Pathomechanismus des erhöhten kardiovaskulären Risikos bei Patienten mit RA ein Stück nähergekommen.

 

Der Lehrpreis geht an:

Dr. med. Arnd Kleyer (Universitätsklinikum Erlangen)

© DGRh / Thomas Hauss

für die Entwicklung des innovativen Lehrkonzepts „Rheuma (be-)greifen“, um für Studierende der klinischen Semester Rheuma „erfassbarer“ zu machen und den Zugang zum Fach zu erleichtern. Zum Einsatz kommen hierbei neuartige Visualisierungstechniken, wie eine Virtual Reality Applikation mit „realen“ Patientenfällen, 3D-gedruckte Knochenmodelle von „echten“ Patienten zur Demonstration von Gelenkpathologien sowie auch mobile Ultraschallgeräte, um mit modernster Technik Begeisterung und Verständnis für die Rheumatologie zu vermitteln.

Die Deadline für die Preisausschreibung 2021 ist der 15. Juli – wir erinnern euch aber natürlich vorher nochmal daran.

Datenschutz-Einstellungs-Center

Anmeldung und Einstellungen

Ich stimme zu, dass erforderliche Cookies in meinem Browser gesetzt werden, um Anmeldestatus und Einstellungen zu halten.

wordpress*, wp-settings*, icwp-wpsf, gdpr*