Fellowmeeting

Einmal im Jahr treffen wir Rheumadocs uns zum gemeinsamen Fellowmeeting in Nürnberg. An zwei Tagen stellen wir uns aktuellen Themen der Rheumatologie und den Bereichen „Innovation und Education“. Wir erarbeiten Konzepte zur aktiven Gestaltung der klinischen Rheumatologie und Ausbildung und diskutieren  Zukunftsmöglichkeiten, immer auch mit Beiträgen von eingeladenen Rednern.

Im zweiten Teil geht es praktischer zu. In Hands-on Kursen werden praktische Fähigkeiten des klinischen Alltags vermittelt und geübt. Ob Gelenkuntersuchung, Ultraschall, oder DAS 28 – für jeden ist etwas dabei. Damit auch das Networking nicht zu kurz kommt, lassen wir uns stets ein abwechslungsreiches Abendprogramm einfallen, gefolgt vom sonntäglichen Frühsport. Es lohnt sich!

Das kommende Fellowmeeting findet vom 10.01. bis 12.01.2020 in Nürnberg statt. Weitere Informationen folgen!

DGRh-Kongress

Mit einem eigenen Arbeitskreis in der deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) haben wir die Möglichkeit, die Interessen junger Rheumatologen zu realisieren und die Rheumatologie in Deutschland weiterzuentwickeln. Als neuste Entwicklung ist nun der Vorstandsvorsitzende der Rheumadocs Mitglied des Vorstandes der DGRh. Selbstverständlich sind wir daher auch mit einem Stand bei dem jährlichen Kongress der DGRh vertreten. Hier treffen wir uns zum Kennenlernen, zum Austausch und um gemeinsam den Kongress zu entdecken. Spiel und Spaß während und besonders zur gemeinsamen Abendveranstaltung sind vorprogrammiert.

In der Kongress-Session der Rheumadocs haben wir die Möglichkeit, Themen zu diskutieren, die uns beschäftigen und interessieren. Auch in diesem Jahr haben wir eine spannende Session vorbereitet. So geht es unter anderem um Health 2.0 in unserem klinischen Alltag.

Speakerstraining

Präsentationen sind ein wichtiger Bestandteil der klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit. Wie oft leiden wir jedoch unter trockenen, schlecht strukturierten und unverständlichen Vorträgen? Um das zu vermeiden, veranstalten wir jedes Jahr im Anschluss an den DGRh ein Speakerstraining. Hier geht es darum, frei zu reden, Lampenfieber abzubauen, Präsentationen zu strukturieren und in lockerer Atmosphäre zu üben.

Klausurtagung

Damit die Rheumadocs sich ständig weiterentwickeln und wachsen können, treffen sich ein- bis zweimal im Jahr alle Mitglieder, die an der aktiven Mitgestaltung der Rheumadocs Spaß haben. Hier werden die Ideen des Fellowmeetings zusammen getragen, Aktionen organisiert und das nächste Jahr geplant. Jede helfende Hand ist herzlich eingeladen, mitzumachen.

AGJR Wissenschafts- und Lehrpreis – erstmalige Ausschreibung 2019

AGJR-Lehrpreis
für besondere Leistungen im Bereich der
Aus-und Weiterbildung im Fachbereich Rheumatologie

© DGRh / Thomas Hauss

Den ersten Lehrpreis der AGJR hat Arnd Kleyer aus Erlangen für sein innovatives Lehrkonzept „Rheuma (be-)greifen gewonnen. Ziel des Lehrkonzepts ist es, das Fach Rheumatologie für Studierende der klinischen Semester „erfassbarer“ zu machen und den Zugang zum Fach zu erleichtern.
Zum Einsatz kommen hierbei neuartige Visualisierungstechniken, wie eine Virtual Reality Applikation mit „realen“ Patientenfällen, 3D-gedruckte Knochenmodelle von „echten“ Patienten zur Demonstration von Gelenkpathologien sowie auch mobile Ultraschallgeräte, um mit modernster Technik Begeisterung und Verständnis für die Rheumatologie zu vermitteln.

AGJR–Forschungspreis
für herausragende wissenschaftliche Arbeiten
auf dem Gebiet der Rheumatologie

© DGRh / Thomas Hauss

Markus Zeisbrich aus Freiburg gewinnt den ersten Wissenschaftspreis der AGJR. Er hat sich in seiner Arbeit „Hypermetabolic macrophages in rheumatoid arthritis and coronary artery disease due to glycogen synthase kinase 3b inactivation“, publiziert im Juli 2018 in den Annals of the Rheumatic Diseases, mit dem Immunmetabolismus von Makrophagen beschäftigt. Hierbei fanden er und seine Kollegen heraus, dass Makrophagen von Patienten mit rheumatoider Arthritis ebenso wie von Patienten mit koronarer Herzkrankheit einen gesteigerten mitochondrialen Sauerstoff-Verbrauch und daraus folgend die Produktion von destruktiven Enzymen aufweisen. Diese können atherosklerotische Plaques destabilisieren. Getriggert wird das Ganze durch eine Deaktivierung der Glykogen Synthase Kinase 3b. Herr Zeisbrich ist damit dem Pathomechanismus des erhöhten kardiovaskulären Risikos bei Patienten mit RA ein Stück nähergekommen.